Rund 2.100 Beschäftigte des Zolls haben am 17. November 2025 bundesweit mehr als 3.500 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt und über 400 Geschäftsunterlagen im Wach- und Sicherheitsgewerbe geprüft.
Zehn Straf- und 130 Ordnungswidrigkeitenverfahren leiteten die Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit bereits vor Ort ein. Bei den Strafverfahren handelt es sich um den missbräuchlichen Bezug von Sozialleistungen sowie um die Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen. In einem Fall wurde ein illegaler Aufenthalt ohne Aufenthaltstitel festgestellt.
Nach bisherigen Erkenntnissen ergaben sich darüber hinaus in rund 1.000 Fällen erste Hinweise auf mögliche Verstöße. Davon geht es in knapp 300 Fällen um das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, sowie in mehr als 200 Fällen um die Einhaltung des Mindestlohns. Die vor Ort erfassten Aussagen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind der Einstieg in tiefergehende Geschäftsunterlagenprüfungen, insbesondere der Lohn- und Finanzbuchhaltung.
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